Es war einmal eine Zeit

ACHTUNG: Der folgende Text ist nicht für Menschen unter 18 Jahre geeignet!

Diesen Warnhinweis kennen wir so ähnlich aus dem Fernsehen – jetzt wird es gruselig, Angst und Schrecken breiten sich aus. Und schon der Blick in den Nachrichten kann uns heute erschrecken. Eiskalte Morde – zum Beispiel in Afghanistan. Hinrichtungen. Köpfe rollen. Und jüngst wieder Morde in Norwegen.

Doch Köpfe rollen auch in Blockbustern wie im „Herr der Ringe“. Meist trifft es die Bösen, denn das Gute muss siegen, sonst fühlen wir uns nicht wohl.

Immer stärkere Bilder werden in den öffentlichen Medien zur Meinungsmache produziert. Schnelle Reflexe sobald ein Muslim beteiligt ist: Der Islam – das ist die Gefahr! So tönt es laut. Ich kenne den Islam nicht und kann das nicht beurteilen. Ich kenne einige Muslime persönlich. Herzensgute Menschen, liebevoll, stolz und aufrecht. Vielleicht sind die Täter wie in Norwegen – ein nach der aktuellen Faktenlage zum Islam konvertierter Mensch - nur ein Wahnsinniger, geistig gestört? An dieser Stelle nur ein kurzer Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus: Offenbar ganz normale Familienväter mordeten ganz systematisch in unvorstellbaren Dimensionen.

Eine andere Erklärungsansatz: Vielleicht sind es ja die Religionen?

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Vom Ende her denken

Was bleibt am Ende meines Lebens? War ich ein gut funktionierendes Rädchen in der Arbeitswelt? Kümmern sich Arbeitgeber darum, wie ich mein wahres „Ich“ finde? Will dieser riesige Molloch der Arbeitswelt überhaupt, dass wir werden, wer wir im innersten Wesen sind? Oder ist er nur daran interessiert, was er braucht. Um die Profite zu steigern. Irgendwann haben wir uns vor lauter Anpassung von uns selbst entfremdet. Schauen unentwegt in die Zukunft, planen und hetzten durch den Alltag. Doch unser Lebensfaden, der kann jederzeit abgeschnitten werden, jederzeit. Urplötzlich, ohne Vorwarnung. Ob Jung oder mitten im Leben stehend. Durch Unfall, Krankheit oder Alter. Was bleibt am Ende?

Gibt es eine Schule des Lebens? Eines Lebens, das gelingt?

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Der innere Kompass

Wer sorgt sich heute noch um sein Seelenheil? Alles ist doch erlaubt, nicht wahr? Gerechtigkeit? Diese Frage stellt sich kaum noch, so viele erhöhen sich selbst über Recht, Gesetz und Regeln – wobei diese doch das Gemeinschaft schützen. Aber der Ungeist, dieses Mal in der Verkleidung der NeoCons, Querdenker und anderer Ausprägungen, er zerfrisst die Gesellschaft von innen heraus. Schutzräume, in denen Leben gelingen kann, werden zerstört. Der Stärker frisst den Schwächeren, bis er selbst an der Reihe ist. Eine unheile Welt.

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Erholung war dringend notwendig, nach so vielen Monaten im Corona-Lockdown. Meine Frau und ich, wir wollten endlich raus. In Urlaub. Vorab: Wir haben am Edersee mehr als Erholung gefunden.

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Heute ist es nicht mehr viel, was man für Geld nicht kaufen kann. Fast alles steht zum Verkauf. Man kann sich eine Gebärmutter für das geplante Kind kaufen. Für einige Tausend Euro oder US-Dollar sind Frauen in Indien bereit, den Embryo eines fremden Paares auszutragen. Ein Schnäppchen. Es wird zwar über eine bessere Regulierung diskutiert. Aber die Nachfrage ist da und die Gefahr besteht, dass die Leihmutterschaft in den Untergrund abtaucht.

 
 

Manchmal ist der Preis nur eine Verhandlungssache. Wie die Bezahlung für menschliche Versuchskaninchen in Arzneimittelstudien. Je stärker die physische und psychische Belastung ausfällt, desto höher die Bezahlung. Wir organisieren unsere Gesellschaft wie einen einzigen großen Markt.

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